Zwei Personen müssen sich Vollzeit um ein Baby kümmern

Ich kann es immer nur wieder betonen, das es nicht funktioniert wenn eine oder 1 1/2 Personen die Arbeit von zwei Menschen übernimmt. Man kann nicht sich selbst und dem Baby gerecht werden, wenn sich nicht zwei Personen Vollzeit um es kümmern. Das ist ein totaler (Denk)fehler in unserer Gesellschaft. Früher war Mann der Auffassung, Frau müsste Kind und Haushalt regeln, in einigen Köpfen ist dieses total unsinnige Konzept immer noch vorhanden und die Frau entschuldigt sich, wenn der Mann nach nur 8 Stunden von seiner Arbeitsstelle zurückkehrt. Man bedenke dabei, dass die Frau sich 24 Stunden um das Baby kümmert, also muss der Mann auch nach den 8 Stunden Arbeit den Rest des Tages und der Nacht weiter mit der Kinderbetreuung machen. Alles andere ist doch total unlogisch. Diese Erwartungshaltung die dann von beiden Menschen ausgeht kann gar nicht erfüllt werden, da der Mann nach 8 Stunden Arbeitsplatz erstmal Erholung braucht und die Frau nach Stunden der Nacht und Tagarbeit nicht noch zusätzlich den Haushalt zufriedenstellend schmeißen kann. Das es da berechtigterweise zu Streit kommt ist unvermeidbar. Das Problem bei der ganzen Sache ist, das es so nicht zufriedenstellend für alle Beteiligten funktionieren kann, da sich ich betone es nochmal zwei Personen um ein Kind kümmern müssen. Unsere Gesellschaft hat da leider versagt zufriedenstellende Rahmenbedingungen zu schaffen. Wir müssen uns fragen, in welcher Welt wir und unsere Kinder leben wollen und was wir dahingehend verändern sollten.

Sensible Menschen – Egoismus

Sensible Menschen haben einen gestörten Egoismus und müssen lernen einen gesunden Egoismus zu entwickeln.

Ein sensibler Mensch sagt Dinge nicht, die den anderen in eine schlechte Stimmung versetzen, da er als sensibler Mensch dann dieser Stimmung ausgesetzt wäre. Weniger Sensible haben kein Problem damit, ihre Meinung zu vertreten, andere zu verletzen, Unangenehmes anzusprechen, da die Reaktion ihres Gegenübers sie nicht so sehr beeinflusst. Ein Sensibler muss lernen seine Bedürfnisse zu verbalisieren und durchzusetzen ohne die Reaktion der anderen zu scheuen. Da er sensibel ist, kann er, wenn er geübt ist ein Thema so verbalisieren, dass er dem anderen nicht Dinge an den Kopf wirft, sondern Worte benutzt die dem anderen zeigen, dass man sich in ihn hineinversetzt und derjenige sich verstanden fühlt. Bei manchen Menschen muss man jedoch klar und deutlich sagen was man will und was nicht. Für Sensible ist es wichtig, dem Anderen ihre Grenzen aufzuzeigen und sich zurückzuziehen, wenn dies nötig ist. Wenn ein sensibler Mensch nicht gelernt hat, seine Bedürfnisse aufzuzeigen, neigt er dazu, die Bedürfnisse anderer über die seinen zu stellen und diese zu befriedigen. Das liegt daran, dass er den Stimmungen seiner Mitmenschen ausgeliefert ist und es ihm ein Bedürfnis ist, dass der andere in einer angenehmen Stimmung ist.

Es muss das Schlechte geben um das Gute erfahren zu können?! Bullshit!

Die Behauptung dass es kein Richtig und Falsch gäbe und alles nur eine Lernerfahrung sei ist absolut inkorrekt und inakzeptabel. Spirituell total verdreht. Ohne das Schlechte zu kennen, können wir keine angenehmen Empfindungen haben? Bullshit! Ich weiß wie es sich ohne Körper, ohne negative Empfindungen anfühlt und das ist einfach nur fantastisch. Pure Lebensfreude ganz ohne Leid.

Die liegende Acht

Die liegende Acht als Sinnbild unserer Welt.
Ausgehend von dem Mittelpunkt erlebe ich die Dualität (positiv/negativ oben/unten) und kehre wieder in meine Mitte zurück/sterbe. Dann beginnt das Spiel (Leben)von neuem.
Natürlicherweise müsste man die Begriffe Leben und Tod vertauschen. Denn das was wir Leben nennen ist der Tod und im Tod finden wir zum Leben zurück.
Ich weiß wovon ich spreche, denn das habe ich erfahren/gefühlt. Diese Lebendigkeit, pure Lebensfreude, ein unglaublicher Spaß.
Die Angst vor dem „Tod“ darf getrost abgelegt werden, das „Leben“ als Übungsplatz verstanden und der „Tod“ begrüßt werden.

Ich bin der ich bin

Ich will mich nicht mehr verstellen, mich anpassen, meine Gedanken verschweigen; um dazuzugehören, dazuzupassen. Denn ich bin anders, besonderer. Guckt mich alle schief an, habt Respekt vor mir, lacht mich aus, habt Angst. Es beeinflusst mich nicht mehr.
Wieso sollte ich in eine Welt gehören wollen die so verkehrt ist. Ich gehöre hier nicht hin und ich werde wieder dorthin zurückkehren woher ich kam. Und doch gehöre ich ganz genau an diesen Ort, an diesen Platz. Denn ein jeder hat seine Aufgabe zu erfüllen.

Bedürfnisse

Wieso hab ich das Gefühl, dass es bei Liebe (ja ich weiß, ein weit gefächerter Begriff den ich hier verwende) um Gewinnen oder Verlieren geht? Als Biologe kann ich mir das alles natürlich selbst erklären.
Dass man aber auch das Positive nie ohne das Negative bekommt in dieser Welt. Das bringt mich aus dem Gleichgewicht. Aber ist Verzicht wirklich eine Lösung? Ich denke nicht. Ich glaube wir können unsere körperliche Existenz nicht so einfach abstreifen.

Langsamkeit

Sich die Einzelheiten der Umgebung ansehen.
Sich Dingen mit Sorgfalt widmen.
Seinem Gesprächspartner wirklich zuhören, auf seine Gestik, Mimik und Körperhaltung achten, ihn fühlen. Wo er gerade steht.
Denn sonst entgeht einem so viel..
und was habe ich davon nicht präsent zu sein, von einer Sache zur nächsten zu hetzen. Ist das Leben? Fühle ich mich so lebendig?
Da entdecke ich lieber die Magie des Moments
sehe mir am frühen Morgen Tautropfen an, welche das Gras wie einen Teppich überziehen, jeder ein kleines Universum für sich, das ganze Spektrum des Lichts enthaltend.
Nach dem Baden in einem Fluss in den trocknenden Wassertropfen auf meiner Haut winzige Kristalle bestaunen.
Staunen, wie damals als Kind die Welt um mich herum entdecken.